Computer im Beruf

Written by on 8. Juli 2011 in Computer & Technik - No comments
Computer

Kaum ein Berufsstand kann heutzutage von sich behaupten, komplett ohne Computer zurechtzukommen. Sei es der Bäcker um die Ecke, der seine Rezepte als Textdatei gespeichert hat, oder die Herstellung von technisch höchst anspruchsvollen Produkten.

Seit den Anfängen, als ein Rechner noch ein ganzes Einfamilienhaus hätte füllen können, zugleich aber nur einfachste Rechenaufgaben löste, ist eine beispiellose Entwicklung vonstattengegangen. Das Mobiltelefon kann jetzt schon mehr, als ein Computer noch vor 10 Jahren. Die Arbeitnehmer müssen sich somit mit der Technik des PC vertraut machen.

Der Computer bietet viele Möglichkeiten, welche den Berufsalltag um ein Vielfaches erleichtern. Programme zur Textbearbeitung und Tabellenkalkulation dürften wohl die bekanntesten Vertreter der nützlichen Helfer sein. Musterbriefe werden erstellt, und mit wenigen Mausklicks wird aus dem betriebseigenen Auftragsschreiben eine Mahnung für Kunden XY. Der Schriftverkehr wird nicht nur als Datei auf einem Server gespeichert, so dass alle Computer im Firmennetzwerk darauf zugreifen können, sondern läuft in immer mehr Firmen über Email ab. Dies stellt eine Papier und Porto sparende Alternative zur herkömmlichen Briefpost dar. Die Übermittlung der elektronischen Post dauert im Normalfall weniger als eine Minute. Ein wichtiger Pluspunkt, wo doch das bekannte Sprichwort “Zeit ist Geld” aktueller denn je ist. Durch die Archivierung auf einen Zentralrechner ist es nicht mehr nötig, ganze Schränke voller Ordner zu durchsuchen, um die gesuchte Rechnung zu finden.

Die Möglichkeiten des PC sind damit aber bei Weitem nicht ausgeschöpft. Das Organisieren und Pflegen von Kundenkontakten, die Erstellung des Schichtdienstplanes, die Aufstellung einer ausführlichen Unternehmensbilanz, das Programmieren von CNC-Fräsen, Fließbandrobotern oder Autopiloten in Flugzeugen setzen alle den Umgang mit einem Computer voraus. Präsentationen werden auf dem Tablett-PC vorgeführt, Termine mit dem Smartphone bestätigt. Die Welt wird immer schneller und mobiler, was sich immens auf die Arbeitsweise auswirkt. Neue Automobile durchleben zuerst ein Dasein im Computer, bevor sie die Straßen bevölkern. Ein virtueller Windkanal weist noch vor der Produktion eines Prototyps Schwachstellen auf. Ingenieurbüros erstellen mit Hilfe von CAD-Programmen detailreiche Konstruktionspläne und können diese über das Internet mit anderen beteiligten Firmen, oder mit dem Auftraggeber unkompliziert und papierlos austauschen. Komplexe Datenbanken erleichtern die Arbeit sämtlicher Behörden. Meldebescheinigungen, Fahrzeuganmeldungen aber auch Straftaten werden gespeichert, und sind somit jederzeit abrufbar. Grafikdesigner bearbeiten die Fotos ihrer Digitalkamera direkt am Bildschirm. Beeindruckende Effekte, Bildkompositionen oder das Retuschieren gelingen mit ein wenig Übung im Handumdrehen.

Das digitale Zeitalter hält mit wachsendem Tempo Einzug in unseren Alltag, womit sich letztlich jeder auf seine Art und Weise auseinander setzen muss.

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